Vogelmiere
Vogelmiere

Vogelmiere

 

Lateinischer Name:

Stellaria media

 

Andere Namen:

Sternenkraut, Vogel-Sternmiere, Hühnerabbiss, Vögelichrut, Hühnerdarm, Meier, Kanarienvögelkraut

Mäusedarm

 

Pflanzengattung:

Nelkengewächs

 

Vorkommen:

Krautige Pflanze, die teppichartig auf Äcker, Wegen, in lichten Wäldern, auf Ödland, Weiden und in Gärten wächst. Sie liebt stickstoffreiche Böden.

 

Merkmale:

Kriechender Wuchs, Haarstreifen am Stängel, Blattrand ohne Zacken, spitz zulaufend, paarweise gegenüberstehend, kleine weiße Blüten

 

Sammelzeit:

Ganzjährig, besonders Frühjahr und Sommer

 

Sammelgut:

Ganze Pflanze

 

Verwendung:

Die zarten Stängel können das ganze Jahr über büschelweise gesammelt werden. Die wohl einfachste Art der Anwendung ist die Nutzung als Wildgemüse. So lässt sich mit der Vogelmiere z.  B. ein Kräuterquark verfeinern und sie eignet sich klein-geschnitten hervorragend als Beigabe zu einem Salat oder zu einer Suppe.

 

Wichtigste Inhaltsstoffe:

Vitamine (A, B und C), Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien (Kieselsäure und Kalium), Oxalsäure, Zink und ätherische Öle

 

Wirkung:

Vitalisierend, stoffwechselanregend, verdauungsfördernd, harntreibend und leicht abführend

Vogelmiere ist sowohl innerlich wie äußerlich (z. B. bei Hautproblemen) nützlich - ein Unkraut mit großer Heilwirkung.

 

Vogelmiere im Februar