Wegwarte

Eine Urform des Chicoree, Zuckerhut und Radicchio.  

 

Fundort:

Weg- und Waldränder, Straßenränder, Steinbrüche, Mauern, Schutt- und Kiesplätze

 

Sammelzeit:

Blätter: April bis Juli

Blüten: Juli bis September

Wurzel: September bis Dezember

 

Höhe:

30 bis 100 cm

 

Ernte, Verarbeitung und Anwendung:

Ab April können die zarten Blätter als Salat verzehrt werden. Ab Mitte Juni, eignen sie sich als Spinatersatz, gedünstet als Gemüse (ebenso die Stängel). Die leuchtend hellblauen Blüten geben eine hübsche, essbare Dekoration ab.

Die Wurzel der Wegwarte kann man gekocht als Gemüse verzehren oder auch roh mit Äpfeln und Möhren geraspelt.

Ein gesunder und schmackhafter Kaffee-Ersatz kann ebenfalls aus der Wurzel hergestellt werden.

 

Eine Teekur mit Wegwartenblättern und -wurzel hilft, Schwermetalle und andere Gifte auszuleiten. Zudem wirkt eine solche Teekur anregend auf Leber und Galle und hat einen positiven Einfluss auf die Milz sowie auf alle gesundheitlichen Probleme, die durch eine gestörte Milzfunktion ausgelöst werden können.

 

Wirkung: 

abführend, appetitanregend, blutstillend, harntreibend, verdauungsanregend

 

Wichtigste Inhaltsstoffe:

Vitamin B und C, Bitterstoffe, Inulin (50-60%), Cholin, Eisen, Folsäure, Gerbstoffe, Kalium, Selen, Zink

 

 

Rezepte: