Wiesen-Schaumkraut
Wiesen-Schaumkraut

Wiesen-Schaumkraut

 

Fundort:

Feuchte Wiesen, Gewässerufer, Felder, lichte Wälder;

liebt nährstoffreichen, feuchten Boden und einen lichten, sonnigen Standort.

 

Sammelzeit:

April bis Juni

 

Höhe:

15-50 cm

 

Ernte und Verarbeitung:

Mit einer Schere abschneiden und frisch verwenden. Essbar sind die unteren Blätter vor der Blüte, die kresseartig schmecken. Wird mancherorts auch Wilde Kresse genannt. Fein gehackt würzen sie Wildkräutersalate und Quarkspeisen, passen aber auch gut in Suppen und Gemüsegerichte. Die Pflanze eignet sich nicht Trocknen oder Einfrieren.

 

Wichtigste Inhaltsstoffe:

Ätherische Öle (Senföl), Bitterstoffe, Glucosinolate (Glucocochlearin), Glykoside, Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Kalzium, Schwefel), Spurenelemente (Eisen), Vitamine (Vitamin C)

 

Wirkung und Anwendung:

Die Knospen und die Blüten mit den Samenständen wirken antiseptisch, sind blutbildend und -reinigend, fördern die Verdauung und wirken schleimlösend in den Bronchien. Ein Tee aus Wiesenschaumkraut kann bei Rheuma und anderen Schmerzen Linderung bringen. Da das Kraut auch Leber und Galle anregt, eignet es sich ideal für eine Frühjahrskur.

Vorsicht: In großen Mengen reizt es allerdings die Magenschleimhäute.

 


Wiesen-Schaumkraut im April